Mutterschaftsvorsorge
Dank der enormen Fortschritte in Medizin und Technik sind schwangere Frauen in den hoch entwickelten Industrienationen dem Prozess der Entstehung des Lebens nicht machtlos ausgeliefert. Eine engmaschige Diagnostik während der gesamten Schwangerschaft überwacht das Wohlergehen der Mutter und begleitet den Entwicklungsprozess des Embryos. Die Vorsorgemedizin während der Schwangerschaft hat somit zwei Schwerpunkte. Den ersten Bereich bildet die Kontrolle der mütterlichen Gesundheit, um dem entstehenden Leben optimale Bedingungen des Gedeihens zu gewähren und eine sichere Geburt vorzubereiten. Hierzu gehören bspw. die Abklärung von Infektionsrisiken, die Untersuchung auf schwangerschaftsbedingte Erkrankungen (Gestationsdiabetes) oder die Analyse von Mangelerscheinungen. Den zweiten Schwerpunkt vorsorgemedizinischer Untersuchungen in der Schwangerschaft stellt die Pränataldiagnostik dar. Damit ist jener Zweig der Schwangerschaftsvorsorge gemeint, der sich auf die Untersuchung des ungeborenen Kindes konzentriert, um fehlerhafte Erbanlagen, Fehlbildungen oder Erkrankungen des Fötus frühzeitig zu erkennen. Über die regulären Untersuchungen der staatlich geregelten Mutterschaftsvorsorge hinaus stehen durch die neueren Entwicklungen in der medizinischen Forschung und Technik zusätzlich etliche Analyseverfahren zur Verfügung, die eine weiterführende vorgeburtliche Diagnostik erlauben.
Wir stellen Ihnen auf dieser Seite sowohl die regulären Vorsorgeuntersuchungen vor als auch solche Untersuchungen, die nach unserer ärztlichen Sicht unter Umständen eine sehr sinnvolle Ergänzung der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge bedeuten können.
Bitte beachten Sie, dass die vorgestellten privaten Zusatzleistungen mögliche Ergänzungsuntersuchungen für Schwangere mit einem normalen Schwangerschaftsverlauf sind. Bei Risikopatientinnen oder Komplikationen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse hingegen eine Vielzahl der weiterführenden Spezialdiagnostik.