Forschung

Entwicklung neuer Diagnostika für Nephrologie, Kardiologie und Endokrinologie

Unsere Forschungsabteilung

Die Forschungsabteilung im Institut für Laboratoriumsmedizin Berlin (IFLb) wurde 2015 aufgebaut und beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Diagnostika für Nephrologie, Kardiologie und Endokrinologie. Unsere Entwicklungsarbeit und die klinische Validierung der neuen Diagnostika geschieht in enger Kooperation mit der Universität Potsdam.

Derzeitige Schwerpunkte sind die Entwicklung innovativer Diagnoseverfahren zur Beurteilung der Chancen und Optimierung von reproduktionsmedizinischem Verfahren bei Patienten mit Kinderwunsch. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Biomarkern der Gefäßwandverkalkung bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bzw. Diabetes. Insbesondere interessiert uns zurzeit die Verbesserung der Diagnostik von Vitamin-Mangelzuständen (z.B. Vitamin D) in der Schwangerschaft und bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Ab dem 1. Juni 2018 beginnt die IFLb Laboratoriumsmedizin Berlin GmbH in Kooperation mit dem Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Potsdam mit der Arbeit an dem Projekt "Entwicklung einer innovativen noxFGF23-Diagnostik zur Früherkennung kardiovaskulärer Komplikationen bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung". Im Projekt werden Methoden zur Messung von nicht oxidiertem FGF23 (noxFGF23) erforscht. Dies wird erstmals eine frühzeitige Diagnose des kardiovaskulären Risikos von CKD-Patienten erlauben. Hierdurch könnten die bei CKD-Patienten häufig auftretenden Störungen des Mineral- und Knochenmetabolismus (CKD-MBD) rechtzeitig behandelt werden und die Mortalität von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz erheblich gesenkt werden. Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Ihr Ansprechpartner

Dr. med. Oleg Tsuprykov

Mediziner


 E-Mail